Kloster Seligenstadt

Im Kloster Seligenstadt lebten Mönche fast 1000 Jahre nach den benediktinischen Ordensregeln. Heute zeigt sich die Abtei mit ihren ehrwürdigen Gebäuden und dem herrlichen Garten wieder als barockes Gesamtensemble und gibt einen eindrucksvollen Einblick in das Klosterleben des 17. und 18. Jahrhunderts.

Auf einen Blick

Klosterhof 2
63500 Seligenstadt

Öffnungszeiten

Klostergarten ist frei zugänglich

Besuchsordnung

Nächste Veranstaltung

21.03., 13:00–15:00 – Kunst.Hand.Werk. – Das Wunder der Fassmalerei

Eine Karte von Hessen HESSEN

Geschichte

Ein Besuch der Ehemaligen Benediktinerabtei Seligenstadt gewährt einen nachdrücklichen Einblick in das klösterliche Leben nach der Ordensregel des Heiligen Benedikt von Nursia (um 480-547 n. Chr.). Im 66. der insgesamt 73 Kapitel heißt es dort: „Das Kloster soll, wenn möglich, so angelegt werden, dass sich alles Notwendige, nämlich Wasser, Mühle und Garten, innerhalb des Klosters befindet und die verschiedenen Arten des Handwerks dort ausgeübt werden können. So brauchen die Mönche nicht draußen herumlaufen, denn das ist für sie überhaupt nicht gut.“ So funktionierte die 828 von Einhard, dem Berater Karls des Großen, gegründete Benediktinerabtei bis zu ihrer Auflösung 1803 wie eine Stadt in der Stadt.

Drei Figuren aus Sandstein in einem Garten vor Haus mit grünen Fensterläden, umgeben von Pflanzen und Herbstbäumen.

Das "Engelsgärtchen" im Klosterhof. Die Statuen zeigen die Gottesmutter Maria, umrahmt von den Heiligen Nepomuk und Philippus Neri. Dahinter das Gebäuder der Klostermühle.

Foto: Michael Leukel, 2017

Blick durch Arkadenbogen in einen Innenhof mit Brunnen in der Mitte, umgeben von grünem Rasen und Kloster im Hintergrund.

Der Kreuzgang des Klosters.

Foto: Michael Leukel, 2017

Ein prächtiger Raum mit hohen, gewölbten und bemalten Decken, verzierten Wandpaneelen und einem zentralen Wandbild, darin stehend lange Holztische mit mittelalterlichem Besteck gedeckt.

Blick ins Sommerrefektorium des Klosters.

Foto: Michael Leukel, 2017

Ein prächtiger Raum mit hohen, gewölbten und bemalten Decken, verzierten Wandpaneelen und einem zentralen Wandbild, darin stehend lange Holztische mit mittelalterlichem Besteck gedeckt.

Foto: Michael Leukel, 2017

Schauräume der Prälatur

Wie gut es im 18. Jahrhundert um das Seligenstädter Kloster bestellt war, lässt sich bei einem Rundgang durch die Schauräume, allen voran die der Prälatur, erleben.

Aktuelle Veranstaltungen & buchbare Angebote

Tagen, Feiern & Heiraten

Sie möchten im Kloster heiraten, feiern oder tagen – entdecken Sie gemeinsam mit Ihrer Familie, Freunden oder Geschäftspartnern den besonderen Reiz des malerisch am Main gelegenen ehemaligen Benediktinerklosters Seligenstadt.

Klosterkeller mit Gewölbedecke, Stehtischen mit weißen Hussen, Wand- und Deckenbeleuchtung, Kronleuchter und Treppe.
Ein heller, eleganter Raum mit drei großen Fenstern, einem alten Holztisch, zwei Stühlen, einem großen Wandgemälde und einem Spiegel.
Kreuzgang und Innenhof des Kloster Seligenstadt mit grünem Rasen und Wasserbrunnen im Hintergrund.
  • Gewölbekeller
  • Prälatur
  • Kreuzgang