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  • Barrierefreiheit

Informationen für Besuchende mit Beeinträchtigungen

Die Vorgaben der DIN-Norm 18040-1 zur Barrierefreiheit beziehen sich auf §4 des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG): "Barrierefrei sind bauliche und sonstige Anlagen, Verkehrsmittel, technische Gebrauchsgegenstände, Systeme der Informationsverarbeitung, akustische und visuelle Informationsquellen und Kommunikationseinrichtungen sowie andere gestaltete Lebensbereiche, wenn sie für behinderte Menschen in der allgemein üblichen Weise, ohne besondere Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe zugänglich und nutzbar sind."

Im Sinne der strengen Vorgaben dieser Norm ist keine unserer Sehenswürdigkeiten komplett barrierefrei, schon allein wegen Steigungen im Gelände oder den historisch entstandenen baulichen Gegebenheiten. Dennoch haben zahlreiche unserer Sehenswürdigkeiten einen barrierearmen Zugang - je nach Ihrer persönlichen Situation können Sie diese alleine oder mit Begleitung erreichen und genießen.

Hier werden wir Ihnen sukzessive einige Informationen für Ihren Besuch zusammenstellen und Ihnen Vorschläge unterbreiten, wie und auf welchen Wegen Sie unsere Kulturschätze auch mit Beeinträchtigung erleben können. Bis dahin informieren Sie sich bitte vor Ihrem geplanten Ausflug über den, jeweils unter dem Punkt Besuchsinformationen angegebenen Kontakt.

Sehenswürdigkeiten

Einhardsbasilika Michelstadt-Steinbach

Der Eingangsbereich ist auf ca. 50 Metern mit Kopfstein gepflastert. Dieser Weg ist mit Rollator alleine oder im Rollstuhl mit Hilfe zu bewältigen .

Zum Museumsshop/Kasse führen 3 Stufen.

Die Wege zur Basilika führen über Wege mit feinem Kies. Erfahrungsgemäß kommen Besuchende mit Rollator mit den Bodenbeschaffenheiten in der Regel gut zurecht

Der Zugang zum Hauptschiff der Basilika hat eine kleine

Für den Zugang ins Basilika -Hauptschiff ist eine sehr niedrige Steinbarriere zu überwinden. Im Innenraum liegt durchgängig ein Holzboden, der gut begangen und befahren werden kann.

Der Zugang zur Krypta ist nur über eine Treppe erreichbar.

Niederwalddenkmal

Grundsätzlich sind die Bereiche am Besucherzentrum und am Niederwalddenkmal barrierefrei und mit Rollstuhl sowie Rollator befahr und begehbar.

Schloss und Schlosspark Bad Homburg

Schloss und Schlosskirche

Der untere Hof des Bad Homburger Schlosses und die Abzweige zur Schlosskirche sowie zur barrierefreien Toilette sind für mobilitätseingeschränkte Menschen über abgeflachtes Kopfsteinpflaster erreichbar.

Ein rollstuhlgerechter Eingang zur Schlosskirche ist über den Eingang auf der zum Parkplatz hin gelegenen Seite. Jedoch sollte hier eine Person für die Hilfestellung vorhanden sein, da die Rampe nicht die nach DIN erforderliche Breite hat.

Der Zugang zum Museumsshop im Königsflügel ist vom Zugang Herrngasse aus über den unteren und oberen Schlosshof ohne die Überwindung von Treppen möglich.

Rollstuhlfahrer:innen können auch an Führungen durch die Museumsräume des Schlosses teilnehmen. Die Treppe zu den musealen Räumen verfügt über eine Treppenraupe. Sollte ein Elektrorollstuhl für die Raupe zu schwer sein, ist das Umsteigen auf einen im Schloss vorhandenen Rollstuhl möglich. Da für die Nutzung der Treppenraupe die Hilfe des Personals notwendig ist, bitten wir, dass ein Besuch rechtzeitig angekündigt wird.

Schlosspark

Der Zugang zum Obergarten ist vom Eingang Dorotheenstraße aus ohne die Überwindung von Treppen möglich. Durch den Obergarten führen ebene Schotterwege.

Der restliche Teil des Schlossgartens ist am leichtesten vom Hessenring aus besuchbar.

Parkmöglichkeiten

Besucher:innen können im Schlossareal nicht parken. Behindertenparkplätze befinden sich in der Schlossgarage sowie in der Löwengasse vor der Fußgängerzone und dem Meiereiberg (vor der Kita Nähe Schlossparkeingang).