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Zahlreiche Gratulanten würdigen die Arbeit des Kuratoriums Bad Homburger Schloss

Die barocke Schlosskirche des Schlosses Bad Homburg wieder in ihrer einstigen Pracht erstrahlen zu lassen, setzte sich das „Kuratorium zur Erneuerung der Bad Homburger Schlosskirche“ zum Ziel, das am 5. März 1982 gegründet wurde. Seitdem widmete sich das Kuratorium, das mittlerweile „Kuratorium Bad Homburger Schloss“ heißt, zahlreichen weiteren Aufgaben. Am 5. März 2022 wurde das 40-jährige Bestehen in der Schlosskirche gefeiert – an dem Ort, der den Anlass zur Gründung gab.

Der Vorsitzende des Kuratoriums, Karl Heinz Krug, betonte, dass die Bad Homburger Bürgerinnen und Bürger ‚ihre‘ Schlosskirche ins Herz geschlossen hätten und dass diese als kultureller Veranstaltungsort nicht wegzudenken wäre. Auch weitere Projekte, an denen das Kuratorium seitdem beteiligt war, skizzierte er, so die Restaurierung des Weißen Turms, die Restaurierung ausgewählter Objekte der Kaiserlichen Appartements und zuletzt den Wiederaufbau des Teehauses im Schlosspark - des Tempels der Pomona.

Krug sprach seinen Dank aus an die Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen, die Stadt Bad Homburg, aber vor allem an die engagierten Mitglieder – anwesend waren auch die Ehrenvorsitzenden Wolfgang Bersch und Dr. Kai Mathieu – sowie an die zahlreichen Spenderinnern und Spender. Ihrer Unterstützung sei es zu verdanken, dass auch zukünftig Kunst, Kultur und Denkmalschutz gefördert werden könne. So stehen weitere Maßnahmen in der Schlosskirche an, an denen sich das Kuratorium mit 115.000 Euro beteiligen möchte. Dazu zählen auch Ausbesserungsarbeiten an der bedeutenden Bürgy-Orgel.

Jubilaeum Kuratorium Schloss bad Homburg Dank Krug an Ernst

Auch bei seinem Amtsvorgänger Karl-Josef Ernst bedankte sich Vorsitzender Karl Heinz Krug - mit der Reproduktion einer historischen Urkunde aus der Zeitkapsel auf dem Weißen Turm des Schlosses.

Foto: Kuratorium Bad Homburger Schloss | Jens Priedemuth

Neben dem Bad Homburger Oberbürgermeister Alexander Hetjes gratulierte auch Kirsten Worms, die Direktorin der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen, die sich für die vertrauensvolle und fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Kuratorium bedankte. „Bürgerschaftliches und ehrenamtliches Engagement, ob im Kleinen oder Großen, kann nicht hoch genug geschätzt werden. Hierbei gehen Sie mit gutem Beispiel voran.“

Worms gab einen Ausblick auf eine Ausstellung anlässlich des 400-jährigen Gründungsjubiläums der Landgrafschaft Hessen-Homburg, die ab dem 5. Oktober 2022 in der Ahnengalerie und der Bibliothek des Schlosses zu sehen sein wird. Schlaglichter werden auf die Landgrafenzeit als prägenden Zeitabschnitt der Schlossgeschichte gesetzt.

Jubilaeum Kuratorium Schloss Bad Homburg Direktorin Worms

Direktorin Kirsten Worms gratulierte zum Jubiläum und dankte für die Zusammenarbeit.

Foto: Kuratorium Bad Homburger Schloss | Jens Priedemuth

Auch Schauspieler Michael Quast widmete sich in seiner unterhaltsamen Festrede der Landgrafenzeit, insbesondere Landgraf Friedrich II. von Hessen-Homburg, bekannt als Kriegsheld, "Prinz von Homburg" und Bauherr der barocken Schlossanlage. Von diesem Punkt ausgehend schlug Quast wortgewandt die Brücke zur Schlosskirche und schließlich zum Kuratorium, das heute einen Beitrag zum Erhalt dieses kulturellen Erbes leistet.

Musikalisch untermalt wurde die Veranstaltung von Lukas Adams, dem ehemaligen Orgelstipendiaten des Kuratoriums der Jahre 2020/2021, an der Bürgy-Orgel.