| Schmitten - Römerkastell Kleiner Feldberg |
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Foto: Saalburgmuseum Ab der Mitte des 2. Jh. wuchs der Druck der Germanen auf die römischen Grenzbefestigungen. Als Reaktion darauf wurde der Taunuslimes verstärkt und begradigt. Außerdem wurde am Pass zwischen Königstein und Oberreifenberg ein Wehrbau errichtet. Um die Wasserversorgung der Besatzung zu sichern, legte man in der Mulde zwischen Großem und Kleinem Feldberg - an der Quelle der Weil - ein Numeruskastell an. Auf rechteckigem Grundriss (78 x 93 m) besaß es Ecktürme, vier Tore und war von einem Graben umgeben. Hier waren 150 bis 200 Mann stationiert, vermutlich eine leichte Aufklärungstruppe. Nahebei befanden sich ein Kastellbad und ein Lagerdorf. Mit 700 m über NN ist das römische Kastell das höchstgelegene in Deutschland. Um 260 wurde der Taunuslimes und damit das Kastell endgültig geräumt. Nach archäologischen Untersuchungen im 19. und 20. Jh. lassen sich die Grundmauern des Kastells besichtigen. Weitere Infos -->www.saalburgmuseum.de |