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Schloss Lichtenberg |
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| Der
große Renaissancebau erhebt sich auf einem Bergkegel |
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ist bereits aus der Ferne sichtbar. |
| Die
Baugeschichte des Schlosses reicht bis ins 13. |
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Jahrhundert zurück. |
| Wie
das Auerbacher Schloss wurde die ursprüngliche Burg |
| durch
die Grafen von Katzenelnbogen begründet. |
| Im
späten 15. Jahrhundert fiel die Burg an Hessen. |
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Landgraf Georg I. von Hessen-Darmstadt ließ den |
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beeindruckenden Schlossbau mit den hohen Renaissance- |
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Giebeln ab 1570 als Witwensitz errichten. |
| Im 19.
Jahrhundert wurde das Schloss als Residenz und |
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Verwaltungssitz aufgegeben. |
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Seit 19951 beherbergt das Schloss eine
von der Gemeinde Fischbachtal betreute volkskundliche Sammlung. |
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Im großen, repräsentativen mit
Stuckdecke ausgestatteten Saal des Schlosses finden die mittlerweile |
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überregional bekannten Schlosskonzerte
statt. |
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Restaurierte Schlosskapelle erstrahlt im neuen Glanz - Feierliche Einweihung
am 29. August
-->weiter |
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| Öffnungszeiten: |
| Ende März bis
Oktober |
| sowie
am 1. Adventswochenende |
| mittwochs und
freitags |
| 15.00 - 18.00 Uhr |
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samstags, sonntags, feiertags |
| 11.00 - 18.00 Uhr |
| Für
Gruppen auch an anderen Tagen nach Terminvereinbarung |
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| Eintrittspreise: |
| Erwachsene |
2,- € |
| ermäßigt |
1,- € |
| Kinder |
0,50 € |
| Gruppen |
je 1,50 € |
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Besichtigung des
Bollwerks: |
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dienstags - sonntags 11.00 - 18.00 Uhr |
| oder nach
Vereinbarung |
| Tel. 06166 - 368 |
| Schlüssel in
Lina's Geschenkeladen, Waldstraße 1 |
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Fortgang der Restaurierungsarbeiten in der
Schlosskapelle |
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Die Restaurierung der historischen Schlosskirche durch das
Land Hessen auf Schloss Lichtenberg läuft nun bereits seit einigen Wochen. |
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Das Konzept wurde dabei mehrfach mit Herrn Pfarrer Weber
abgesprochen. |
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Nachdem der Kirchenraum frei geräumt und die historische
Ausstattung wie Kanzel, Altar, Gemälde oder Kirchenbänke eingelagert waren,
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konnten die letzten Voruntersuchungen durchgeführt werden. |
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So wurden durch die Landesarchäologie Schürfe im Fußboden
angelegt, um sicherzustellen, dass für die neue Heizung keine historischen
Befunde |
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zerstört werden. Inzwischen wurde das Heizungssystem
installiert, eine speziell für historische Kirchenräume entwickelte
Warmluftheizung. |
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Dieses System erlaubt eine flexible Beheizung ohne die
historischen Oberflächen zu stark aufzuheizen und damit zu schädigen. |
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Weitere restauratorische Untersuchungen an den Wänden ergaben
für das 18. Jahrhundert eine Gestaltung mit einer hellgelben Fassung der |
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Wandflächen und rotbraunen Begleitstrichen. Diese barocke
Fassung aus der Zeit der Wiedereinrichtung der Kapelle in dem
Erdgeschossraum wird |
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nun wiederhergestellt. Ältere Befunde, wie ein vermutlich
spätgotisches Gewände in der noch aus dem Mittelalter stammenden Ostwand,
werden |
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als „Fenster in die Vergangenheit“ teilweise sichtbar
belassen. Andere Zeitschichten, wie die Inschrift des 19. Jahrhunderts an
der Südwand, |
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können aufgrund des Erhaltungszustandes nicht mehr freigelegt
werden. |
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Der Altar wird ebenso restauriert wie das Rundgemälde
„Madonna mit Kind“ oder die Engelchen, die ursprünglich an den Emporen an
der Nordwand |
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befestigt waren. Diese Emporen waren in der 2. Hälfte des 20.
Jahrhunderts entfernt worden. Vermutlich wurde der Altar aus Teilen der
Emporen |
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gefertigt. Ebenso wird die Kanzel wieder ihren historischen
Platz an der Südwand einnehmen und von der Sakristei aus zugänglich sein.
Auch die |
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Bänke und das Kruzifix werden wieder ihren Platz in der
Schlosskirche finden. |
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Als Fußbodenbelag wird ein Ziegelbelag vorgesehen, wie er auf
historischen Fotos aus der Zeit um 1900 zu sehen ist. |
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Eine neue Beleuchtung soll den Raum ins rechte Licht rücken. |
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Anja
Dötsch / VSG |
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