| Pagode |
Asiatischer
Tempel und Reliquienschrein. Oft als exotischer Bau in englischen Gärten |
| Palas |
(lateinisch
"palatium" = Palast) Herrenhaus und Hauptwohngebäude
einer Burg, zumeist mehrgeschossig und unterkellert mit Saal im
ersten Stock, den Wirtschafts- und Vorratsräumen im Erdgeschoss |
| Palisade |
Schutzzaun
aus Pfählen, die am oberen Ende angespitzt sind |
| Pavillon |
Runder
oder mehreckiger freistehender Bau in Parkanlagen; oft auch als
Eck-Pavillon an Barockschlössern |
| Pechnase |
Kleine
Erker an der Außenmauer oder über dem Tor, zum Ausguss heißer Flüssigkeiten
(s. Maschikuli) |
| Pfalz |
(lateinisch
"palatium" = Palast) Residenz von Königen, Kaiser (auch
Bischöfen), die im Mittelalter nicht von einem Ort aus regierten,
sondern ständig ihren Wohnsitz wechselten (s. Gelnhausen, Aachen) |
| Pomologie |
Lehre
vom Obstbau |
| Pomona |
Römische
Göttin der Baumfrüchte |
| Portal |
Zumeist
reichverzierter Eingang an Kirchen, Burgen, Palästen etc. Auch hier
war die Antike Vorbild; mit Triumphbögen |
| Putten |
(ital. putto= kleines
Kind. Mehrz. putti) Nackte
engelhafte Kinderfiguren in der Renaissance- und Barockkunst. Ihre
Aktionen sind meist einem Hauptthema angepasst |
| Profan |
Weltlich,
unheilig, dem kirchlichen Zweck entfremdet (Profanbauten:
nichtkirchliche Bauten) |